Aktuell

Hier finden Sie die Gesamtübersicht aller Pressemitteilungen des LMZ. Die folgende Auswahl bezieht sich auf MOMENTAN AKTUELLES.

 

 

Bildungskongress des Landesmedienzentrums BW am 23.10.2017

Volles Haus beim letztjährigen Bildungskongress des Landesmedienzentrums BW, Foto: Christian Reinhold

Am 23.10.2017 findet in Stuttgart im Haus der Wirtschaft der diesjährige Bildungskongress des Landesmedienzentrums BW zum Thema „Perspektiven und Potenziale digitaler Medien in der Schule“ statt. Nach einer Keynote der Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Stefan Aufenanger werden zahlreiche Expertinnen und Experten der Medienbildung und der Mediendidaktik einen Einblick in ganz konkrete, praxisorientierte Fragestellungen aus dem Bereich der Medienbildung geben. Gerade die Leitperspektive Medienbildung in den neuen Bildungsplänen wird dabei im Mittelpunkt stehen. Nachmittags sind Foren zu Themen wie Individualisierung, mobiles Lernen, Medienbildung und Informatik, Digitales Erleben und Kommunizieren in der Schule und zur Medienentwicklungsplanung vorgesehen.

Kongressprogramm und Anmeldeformular: https://www.lmz-bw.de/kongress2017

Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) arbeitet im Rahmen seines bestehenden Service- und Supportvertrages weiter mit Univention, dem Spezialisten für IT- und Identity Management, zusammen. Damit stellt das LMZ die professionelle technische Weiterentwicklung der pädagogischen Musterlösung „paedML Linux“ sicher. Diese bietet umfangreiche Funktionen zur datenschutzkonformen Verwaltung von Schüler- und Lehrerdaten und unterstützt den Einsatz digitaler Medien im Unterricht. „Wir freuen uns, dass das LMZ den baden-württembergischen Schulen weiterhin den kontinuierlichen Einsatz der beliebten paedML Linux mit umfassenden Unterstützungsleistungen und einem attraktiven Preis anbieten kann“, sagt Wolfgang Kraft, Direktor des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg. Perspektivisch plant das Landesmedienzentrum die Anbindung weiterer Dienste an die paedML sowie die Integration von mobilen Geräten in die IT-Infrastruktur der Schulen. Die paedML ist eine Lösung für die sichere Verwaltung der digitalen Schüler- und Lehrerkonten und den Einsatz von IT-Diensten im Unterricht. Unter anderem sorgt die Unterstützung aktueller Windows-Versionen und die integrierte Softwareverteilung für einen reibungslosen technischen Einsatz von Bildungsinhalten in den Schulen. Die intuitiv bedienbare Oberfläche der paedML macht den Einsatz der pädagogischen Funktionen für Lehrer besonders einfach. Sie profitieren von Funktionen wie einem Klassenarbeitsmodus mit gesperrtem Internetzugang, können digitale Materialien verteilen oder einsammeln oder den Zugriff auf Schüler-Clients im Computerraum steuern. Das LMZ bietet den baden-württembergischen Lehrern außerdem Webinare und Weiterbildungen an, um sie für den Einsatz der Software fit zu machen. Für die Grundschulen in Baden-Württemberg hat Univention in Zusammenarbeit mit dem LMZ eine auf wesentliche Funktionen konzentrierte und dadurch noch einfacher zu bedienende Grundschulschulkonsole entwickelt. Diese stellt Lehrkräften pädagogische Steuerungsfunktionen für den Computerraum sofort nach der Anmeldung am PC zur Verfügung.

Pressemitteilung zum Download

Medienkompetenztag des Stadtmedienzentrums Stuttgart am 22.11.2017

Die analoge Eisscholle wird immer kleiner. Die Digitalisierung dringt immer stärker in unsere Lebensbereiche und verändert Werte und Normen unserer Gesellschaft. Wir müssen uns auf neue ethische Herausforderungen, wie Mensch-Maschine-Interaktion, Robotik, künstliche Intelligenz und Algorithmen einstellen. „Digitale Medien in der Schule” lautet das Thema des Medienkompetenztages im Stadtmedienzentrum Stuttgart am Landesmedienzentrum BW. Im Zentrum des Programms steht ein Vortrag von Björn Stecher, stellvertretender Geschäftsführer der Initiative D21 e.V. Berlin, mit dem Titel „Digitale Ethik – neue Herausforderungen in der digitalen Welt“. In weiteren Vorträgen und Workshops liefert der Medienkompetenztag Anregung, Hilfestellung, Reflexion und Praxisbeispiele.

Zur Online-Anmeldung

Hier der Programmablauf zum Download.

ComputerSpielSchule Stuttgart betreute die GAMEZONE KIDS beim Internationalen Trickfilmfestival von 2. bis 7. Mai 2017

Das Stadtmedienzentrum Stuttgart am LMZ BW betreute die GameZone Kids. Hier im Bild: Dejan Simonović im Interview bei antenne 1. Zum Hören bitte das Bild anklicken oder den Link s.u. aufrufen.

Unter dem Motto „Animation without Borders“ zeigte das Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart (ITFS) mit seinem internationalen, format- und altersübergreifenden Programm auch inhaltlich, dass dem Animationsfilm beim 24. ITFS keine Grenzen gesetzt waren. In der GameZone trafen sich Spielbegeisterte jeden Alters, um sich über die neuesten Gaming-Trends auszutauschen. Dieses Jahr fand die GameZone erstmalig im Kunstgebäude am Schlossplatz statt. Mit dem Thema „Playful Art/Meaningful Games“ schaffte sie spielerische Zugänge zu gesellschaftlich zentralen Inhalten. In der GameZone Kids im Aktionszelt führte das Stadtmedienzentrum Stuttgart mit seiner seit Mai 2016 bestehenden ComputerSpielSchule durch die Welt der Animationen, Virtual und Augmented Reality: Grenzen überwindende Wege der Interaktion, Spiel- und Lernkultur taten sich auf!

Hören Sie Dejan Simonović zur Zielsetzung der GameZone beim Interview von antenne 1

 

Flyer

Programm

 

Pressemeldung aus der ITFS-GameZone: Animated Games Award Germany ging an „On Rusty Trails“ von Tobias Bilgeri

Der neu ausgerichtete nationale Preis für das beste deutsche Game, das sich durch herausragend animierte Gestaltung und Ästhetik auszeichnet „Animated Games Award Germany“ gestiftet von der MFG Baden-Württemberg, wurde am 03.05.2017 vom Internationalen Trickfilm-Festival vergeben. 

Zum ersten Mal vergab das Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart den Preis für das beste und innovativste Computerspiel aus Deutschland.

Gewonnen hat: On Rusty Trails von Tobias Bilgeri, Produktion: Black Pants Game Studio / Kassel und Berlin

On Rusty Trails ist ein „Jump & Change“-Platformer. Nur das Aussehen entscheidet wie sich die Umgebung dem Spieler gegenüber verhält. Die Figur Elvis verfügt dabei über einen Anzug, mit welchen er in Sekundenschnelle sein Äußeres verändern kann. So kann er, wenn es die Situation erfordert, blitzschnell die Seiten wechseln. „Dem Gewinnerspiel ,On Rusty Trails‘ gelingt es, den Animationsbegriff zu erweitern, indem es durch seine konsistente Animation und gestalterischer Kompetenz zum Spielen an sich motiviert“, begründet die Jury ihre Entscheidung.

Die Jury sprach zudem eine besondere Würdigung aus für das Game „The Unstoppables“ (Michel Wacker / Michel Wacker, Gentle Troll Entertainment): „Durch seine stimmigen Charaktere und überzeugende kooperative Mechanik schafft es das Spiel, für den Alltag behinderter Menschen zu sensibilisieren. Denn Beeinträchtigungen werden als Superhelden-Stärken überzeugend inszeniert.“

Der Animated Games Award Germany, gestiftet von der MFG Baden-Württemberg, ist mit einer Preissumme in Höhe von 5.000 Euro dotiert. Ziel des Preises ist die Stärkung der inhaltlichen Verbindung von Games und Animationsfilm sowie die Förderung der künstlerischen Qualität von Games. Der Preis wurde heute um  von MFG-Geschäftsführer Prof. Carl Bergengruen an Tobias Bilgeri im Rahmen der GameZone des Internationalen Trickfilm-Festivals Stuttgart im Kuppelsaal des Kunstgebäudes übergeben. Die von Prof. Sabiha Ghellal, Hochschule der Medien Stuttgart, und Prof. Dr. Stephan Schwingeler kuratierte GameZone stellt unter dem Motto „Playful Art / Meaningful Games“ aktuelle Tendenzen der Computerspielkultur und zukunftsweisende Hochschulprojekte an der Schnittstelle von Games-Ästhetik und gesellschaftlicher Relevanz: Dabei werden die neuesten Entwicklungen von Virtual und Augmented Reality vorgestellt. Der Eintritt in die GameZone ist während des Festivals kostenlos.

Die Fachjury bestand aus Tobias Frisch (Ludwigsburg) – Produzent, Studio Fizbin GmbH, Prof. Margarete Jahrmann (Zürich) – Game Design, ZHdK Zürich. Linda Kruse (Köln) Game Designerin, Studio The Good Evil, Dr. Jeanette Neustadt-Grusche (München) – Referentin Bereich Bildende Kunst Goethe-Institut e.V. und Prof. Dr. Steffen Walz (Melbourne) Swinburne Universität.

Die fünf nominierten Spiele waren:
The Unstoppables; Entwickler: Michel Wacker, Gentle Troll Entertainment
Deponia Doomsday, Entwickler: Ralf Kessler, Daedalic Entertainment GmbH
Silence: Entwickler: Ralf Kessler, Daedalic Entertainment GmbH
Shift Happens: Entwickler: Robin Kocaurak, Klonk UG
On Rusty Trails: Entwickler: Tobias Bilgeri, Black Pants Game Studio

 

 

Seit 6. Mai 2016: ComputerSpielSchule im SMZ Stuttgart am LMZ BW

Stuttgart hat ein neues medienpädagogisches Angebot erhalten: Die ComputerSpielSchule Stuttgart feierte im Rahmen des Internationalen Trickfilmfestivals in der „Game Zone Kids” ihre Eröffnung. Seit 6. Mai 2016 öffnet das Stadtmedienzentrum Stuttgart, Rotenbergstraße 111, hierfür jeden Freitagnachmittag, 14-18 Uhr, seine Türen!  Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) sowie das Stadtmedienzentrum Stuttgart (SMZ) schaffen damit einen Ort der Begegnung, an dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene Erfahrungen in der Welt der Online-, Computer- und Videospiele sammeln und reflektieren können. Darüber hinaus sollen sie Beratung rund um das Thema digitale Spiele erhalten. Förderer des Projekts ist die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK).

Laufende Informationen finden Sie auf www.computerspielschule-stuttgart.de

Kooperationspartner des Projekts sind das Jugendamt Stuttgart, die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, die Stadtbibliothek Stuttgart, der Stadtjugendring Stuttgart e.V. sowie die Volkshochschule Stuttgart.

 

 

 

Elfte SchulKinoWoche (SKW): 16. bis 22. März 2017

SKW-Banner

Die SchulKinoWoche Baden-Württemberg fand bereits zum elften Mal statt. Alle Schulen im Land waren eingeladen, dabei zu sein. Von 16. bis 22. März 2017 wurden in über 90 Kinos qualitativ hochwertige Spielfilme, Dokumentarfilme, Literaturverfilmungen und Animationsfilme gezeigt. Die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte erfuhren Neues über die Machart von Filmen und die Wirkungsweisen filmischer Gestaltungsmittel. Sie erlebten dabei den Kinosaal als spannenden Lernraum. Alle Filme können mit geeigneten Materialien im Unterricht vor- und nachbereitet werden. Zu zahlreichen Filmen gab es Filmgespräche mit erfahrenen Filmpädagoginnen und -pädagogen. Mit der Einführung der neuen Bildungspläne im Schuljahr 2016/2017 ist Medienbildung und damit auch Filmbildung zum festen und verpflichtenden Bestandteil des Unterrichts in Baden-Württemberg geworden. Beginnend in der Grundschule soll allen Schülerinnen und Schülern in systematischer Weise Medienkompetenz vermittelt werden. Die SchulKinoWoche Baden-Württemberg leistet dazu einen wesentlichen Beitrag. Schülerinnen und Schüler lernen international bedeutsame Filmproduktionen kennen und werden sich der Besonderheiten des Mediums Film, seiner Sprache, Ästhetik und Wirkung bewusst. Nach pädagogischen sowie filmkünstlerischen Kriterien werden Filme unterschiedlicher Stile und Genres ausgewählt. Berücksichtigt sind dabei alle Altersstufen. Zu allen Filmen gibt es Begleitmaterialien, mit deren Hilfe Lehrkräfte den Kinobesuch vor- bzw. nachbereiten können. Es handelt sich um Filme, die wichtige Themen aus den Bildungsplänen aufgreifen und sich gut eignen, Filmsprache und Filmwirkung zu thematisieren.

www.schulkinowoche-bw.de

 

 

Landesmedienzentrum BW – Partner der Schulen bei der Medienbildung

Wolfgang Kraft, Direktor des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg

Digitalisierung und Mediatisierung machen auch vor den Schulen nicht halt. Die neuen Bildungspläne greifen die gesellschaftliche Entwicklung auf und verankern die Medienbildung fest in allen Fächern und Klassenstufen. Um die Schulen, vor allem die Lehrkräfte, bei der Umsetzung zu unterstützen, macht ihnen das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) umfangreiche Angebote. Diese reichen von medienpädagogischer Beratung über Fort- und Weiterbildung, technische Unterstützung und geprüfte Unterrichtsmedien bis hin zu Veranstaltungen für Eltern, Schüler und Lehrkräfte vor Ort.

 

Aktuelles Profil des LMZ zum Download, erschienen im VBE-Magazin

 

 

 

Neuer Verwaltungsleiter am Landesmedienzentrum BW

Verwaltungsleiter Ralph Guhmann, Foto: LMZ

Seit 1. Juli 2016 hat das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) einen neuen Verwaltungsleiter:

Ralph Guhmann übernahm die Stelle, die durch den Wechsel von Benjamin Kruck zur Evangelischen Landeskirche in Württemberg vakant geworden war.

Herrn Guhmanns Tätigkeitsbereiche umfassen das Haushaltswesen, personal- und verwaltungsrechtliche Angelegenheiten sowie die innere Organisation der beiden Standorte des LMZ in Karlsruhe und Stuttgart. Dienstsitz von Ralph Guhmann ist Karlsruhe.

Tel.: 0721 8808-71, E-Mail: guhmann@lmz-bw.de

Informationen für Schulträger

zentrale Internetseite des LMZ für Schulträger

Digitale Revolution, Breitband-Anbindung, Big Data, Internet der Dinge und Leitperspektive Medienbildung in den neuen Bildungsplänen. Das sind nur einige Stichworte aus der aktuellen öffentlichen Diskussion. Was bedeutet die gesellschaftliche Entwicklung im IT- und Medienbereich für die schulische Bildung und die Ausstattung von Schulen und was in der Folge für Landkreise und Kommunen?

Das Landesmedienzentrum BW (LMZ) hat dazu die wichtigsten Informationen für Schulträger auf einer speziellen Überblicksseite zusammengestellt:
www.lmz-bw.de/schultraeger

Lesen Sie den Beitrag des LMZ, der im Dezember 2015 sowohl in den „Landkreisnachrichten” als auch in der Zeitschrift „Die Gemeinde” erschien.

Medienbildung in den neuen Bildungsplänen

Foto: Jennifer Räpple

Mit der Einführung der neuen Bildungspläne im Schuljahr 2016/2017 wird Medienbildung zum festen und verpflichtenden Bestandteil des Unterrichts in Baden-Württemberg. Beginnend in der Grundschule soll allen Schülerinnen und Schülern in systematischer Weise Medienkompetenz vermittelt werden. Um Lehrkräfte bei der Umsetzung zu unterstützen, hat das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) eine zentrale Internetseite zusammengestellt, die grundlegende Informationen sowie Unterrichtsmaterialien, Praxisbeispiele und Wegweiser zur Beratung für Schulen und Lehrkräfte vor Ort bereithält: www.bildungsplan2016.lmz-bw.de. Sie ist ab sofort verfügbar!

Pressemitteilung

Beispiel

Teamleitungswechsel am Stadtmedienzentrum Stuttgart

Hans-Jürgen Rotter, Leiter des Stadtmedienzentrums Stuttgart

Neuer Leiter des Stadtmedienzentrums Stuttgart am Landesmedienzentrum BW ist OStR Hans-Jürgen Rotter.

Herr Rotter studierte die Fächer Sportwissenschaften und Geographie für das Lehramt (Gymnasien) an der Universität Stuttgart. Sein Referendariat absolvierte er am Seminar Stuttgart. Seit 2000 unterrichtet er Sport, Geographie und NwT am Wilhelms-Gymnasium Stuttgart. Im Jahr 2010 begann Herr Rotter seine Tätigkeit als Pädagogischer Referent am Stadtmedienzentrum Stuttgart, dessen Leitung er nun zum 1. August 2015 von seinem Vorgänger, Johannes Gienger, übernommen hat. 

Hans-Jürgen Rotter befasst sich seit mehreren Jahren schwerpunktmäßig mit medien- und computergestütztem Arbeiten im Unterricht und betreut damit verbunden zahlreiche Schülerprojekte. Zudem bietet er Schulungen im Einsatz elektronischer Tafelsysteme für Lehrkräfte an. Seit 2012 ist er Leiter des Arbeitskreises Multimedia der Stuttgarter Gymnasien für das Regierungspräsidium Stuttgart, wo er darüber hinaus als Fortbildner für den Basiskurs Medienbildung im neuen Bildungsplan 2016 tätig ist.

Kontakt (ab Schuljahresbeginn): E-Mail rotter@lmz-bw.de, Tel. 0711 2850-842

Neuer Verwaltungsratsvorsitzender am Landesmedienzentrum BW

Landrat Jürgen Bäuerle (Rastatt)

Rastatt/Karlsruhe: Zum neuen Verwaltungsratsvorsitzenden des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg wurde Landrat Jürgen Bäuerle (Rastatt) gewählt. In einer feierlichen Laudatio würdigte er die Verdienste von Vorgänger Dirk Gaerte, Landrat i.R.:

  • den Aufbau eines flächendeckenden Netzes an Beratern (Schulnetzberatern und medienpädagogischen Beratern) in den Stadt- und Kreismedienzentren in Baden-Württemberg
  • die nachhaltige Verankerung der standardisierten pädagogischen Musterlösung paedML für schulische Computernetze an nahezu allen weiterführenden Schulen und die Etablierung einer landesweiten Distributionsplattform SESAM
  • den Aufbau eines umfassenden Netzes an Referentinnen und Referenten für den pädagogischen Jugendmedienschutz, der das LMZ zu einem zentralen Partner in der Initiative Kindermedienland mit jährlich über 1.300 Veranstaltungen und über 30.000 interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern (Eltern, Schüler und Lehrkräfte) werden ließ
  • den aktiven Part des Landesmedienzentrums in der Bildungsplanreform des Landes, um Medienbildung zu einem zentralen Bestandteil in den neuen Bildungsplänen zu machen

Wolfgang Kraft, Direktor des Landesmedienzentrums, dankte dem neuen Vorsitzenden für die Übernahme dieser Aufgabe und betonte: „Mit Landrat Bäuerle übernimmt ein hoch angesehener Landrat den Vorsitz im Verwaltungsrat des Landesmedienzentrums, der nicht nur in seinem Kreis hohe Reputation genießt.“

Pressemitteilung zum Download

Stabwechsel am Stadtmedienzentrum Karlsruhe

Jörg Schumacher, Frank Mentrup und Werner Schweizer (von links nach rechts)

In einer offiziellen Feierstunde fand am 15.7.2014 ein Stabwechsel im Stadtmedienzentrum Karlsruhe (SMZ) statt: der langjährige Leiter des SMZ, Werner Schweizer, wurde verabschiedet und sein Nachfolger, Jörg Schumacher, zum neuen Chef bestellt.

„Dieser Mann ist ein Phänomen“, mit diesen Worten würdigte Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe, den scheidenden Amtsinhaber Herrn Schweizer, der bereits vor rund 40 Jahren den Mehrwert vom Einsatz neuer Medien im Unterricht erkannt hatte. Als Biologie- und Geografielehrer hatte Werner Schweizer beispielsweise seine Unterrichtsprojekte schon damals von seinen Schülerinnen und Schülern filmisch dokumentieren lassen.

Am 1. August 2014 übernahm Jörg Schumacher, langjähriger Kollege von Schweizer und wie dieser ebenfalls Lehrer, die Leitung des Stadtmedienzentrums. Schumacher ist seit 2011 Leiter des Projektes „mSLP – Mediengestützte Selbstlernphasen“ und steht seit 2013 dem Referat „Digitale Lehr- und Lernräume“ als Referatsleiter vor. Dabei entwickelte er mit seinem Referat einen landesweiten Lernraum, der Schülern die Möglichkeit geben wird, auf einer geschützten Plattform sicher zu kommunizieren, sich mit den Lehrkräften auszutauschen und gemeinsam Materialien zu erarbeiten und zu teilen.

Presseeinladung zum Download

Siehe auch den Beitrag auf der facebook-Seite von Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe.

 

Auf einen Blick: Veranstaltungskalender online

Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) hat gemeinsam mit den Stadtmedienzentren Stuttgart und Karlsruhe einen neuen Service im Angebot: einen Veranstaltungskalender, der alle Veranstaltungsangebote im Überblick präsentiert. „Medien spielen eine immer wichtigere Rolle im Leben unserer Kinder. Damit Erwachsene den Dialog mit ihren Kindern über Fragen der Mediennutzung führen können und Jugendliche diese Medien verantwortungsvoll nutzen lernen, führen wir jährlich über 1.300 Workshops, Vorträge, Fachtage und Informationsabende durch. Diese richten sich an unsere drei Hauptzielgruppen Lehrkräfte, Eltern und Schüler. In unserem neuen Veranstaltungskalender finden medienpädagogisch Interessierte sicher das ein oder andere Highlight“, so Wolfgang Kraft, Direktor des Landesmedienzentrums beim Golive des Online-Kalenders. Alle diese Veranstaltungen beschäftigen sich mit Möglichkeiten der Medienbildung in Schule, Familie und Gesellschaft. Veranstaltungen zur Geschichte, zur Filmbildung oder zur Hörerziehung finden sich darin ebenso wie zum Pädagogischen Jugendmedienschutz, also etwa zu Sozialen Netzwerken und Apps, Datenschutz, Cybermobbing sowie Handy und Smartphone, die meist zur Initiative Kindermedienland gehören. Das Ziel dieser breit angelegten Initiative der Landesregierung ist es, die IT- und Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen, Eltern und anderen Erziehungsverantwortlichen im Land zu stärken. Interessierte können sich im Online-Kalender bequem die Veranstaltungen in der eigenen Stadt oder im eigenen Landkreis anzeigen lassen oder auch nach Veranstaltungen zu einem bestimmten Thema suchen. Man kann sich direkt online anmelden und bekommt eine automatische Bestätigung:

http://www.lmz-bw.de/landesmedienzentrum/veranstaltungen.html

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